Wie funktioniert Panchakarma?

Zu Beginn der Kur werden eingelagerte Umweltgifte und Stoffwechselrückstände [1] – insbesondere im Fettgewebe – durch gezielte Massagen, innere Kräuteranwendungen, Öle und Ghee auf zellulärer Ebene gelöst. Anschließend können diese gelockerten/gelösten und nunmehr an das Ghee gebundenen schädlichen Substanzen mithilfe von Dampfbädern, Inhalationen und weiteren Anwendungen sanft über Darm, Haut und Atemwege ausgeleitet werden. Hier ein ausführlicher Essay über die wissenschaftlichen Hintergründe der PKT (PanchaKarma Therapie)

Frei übersetzt heißt Panchakarma „fünffache Handlung“, [2] was bedeutet, dass der Körper auf fünf verschiedene Arten/Therapien [Vamana, Virechana, Vasti, Nasya, Raktamokshana] behandelt und gereinigt werden kann. Ausschlaggebend ist die jeweilige Konstitution des zu Behandelnden. Wir bieten sowie ambulante als auch – auf Nachfrage – stationäre Kuren an. Jedes gesundheitliche Problem beginnt nach ayurvedischen Modell mit Dysbalancen vor allem auf der Stoffwechselebene.

Störungen im Metabolismus, Ablagerung von Stoffwechselprodukten Ama in den Zellen, als auch in den Gelenken und Gefässen blockieren die Körperkanäle [3]. Dies führt zu einer Schwächung der Gesundheit und bildet die Basis von Krankheit.

Gründe; Ungesunde, falsche Ernährung, Stress, ständige Anspannung, mentale Dysbalancen,Nach der Kur verbessert sich die Verdauungskraft Agni [4] der Stoffwechsel kommt ins Gleichgewicht, Krankheiten können geheilt und die normale Gesundheit wiederhergestellt werden. Ihre Sinne, Geist, Intelligenz und Ausstrahlung gewinnen neue Klarheit. Die Kraft nimmt während der Panchakarmakur zu, Gewebe wird aufgebaut, und sogar die Zeugungskraft kann nachweislich gestärkt werden – bei vielen Paaren hat sich in unserer Praxis dadurch ein lange gehegter Kinderwunsch erfüllt.

[1] Ama: unverdaute Stoffwechselrückstände aus der Nahrung die, aufgrund schwacher Verdauung (schwaches Agni) nicht vollständig umgewandelt werden kann und laut Ayurveda Körperkanäle blockiert und damit zu Krankheiten führt. (Agni, Dosha, Dhatu und Mala sind die vier Grundprinzipien des Ayurveda

[2] Karma (Sanskrit: कर्मन् ) ist am ehesten mit „Wirken“ oder „Tat“ zu übersetzen. Im Westen vor allem als spirituelles Konzept bekannt, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. „Pancha heisst „fünf“, was in diesem Kontext bedeutet, das der Körper (mind/body) auf fünf verschiedenen Arten gereinigt wird.

[3] Srotas: Körperkanäle: für Prana, den 7 Geweben, und Mala (Abtransport von Ausscheidungsprodukten)